M’Sila
Zwischen Tell und Wüste: die Kalâa der Beni Hammad (UNESCO-Welterbe) und die Oase Bou Saâda.
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M’Sila ist der Ort, an dem Nordalgerien endet: im Norden die Ketten des Tell und die Getreideebenen, im Süden die Steppe und dann die Sahara. Dieser Übergang prägt die Provinz und hat zwei gegensätzliche Orte hervorgebracht — eine verschwundene mittelalterliche Hauptstadt und eine Palmenoase.
Ein wenig Geschichte
1007 gründete der Ziridenprinz Hammad ibn Buluggin in den Hodna-Bergen eine befestigte Hauptstadt und gab einer Dynastie seinen Namen. Die Kalâa der Beni Hammad wurde eine reiche Berberhauptstadt mit Palästen, Bädern und Märkten, bis der Hof nach Béjaïa zog und der Ort im 12. Jahrhundert verlassen und zerstört wurde.
Sehenswertes
Die Kalâa liegt im offenen Land etwa 35 km nordöstlich von M’Sila: die Fundamente des Palastes Dar al-Bahr mit seinem großen Becken, Reste der Moschee und vor allem das Minarett, das höchste erhaltene in Algerien, das sich über einer leeren Ebene erhebt. Im Süden die Oase Bou Saâda.
Häufige Fragen
Wofür ist M’Sila bekannt?
Für die Kalâa der Beni Hammad, die UNESCO-Ruinen der ersten Hammadiden-Hauptstadt, gegründet 1007, mit dem höchsten erhaltenen Minarett Algeriens; und für Bou Saâda, die Oase am Wüstenrand, die Maler anzog.
Lohnt sich die Kalâa der Beni Hammad?
Ja, für alle, die sich für islamische Archäologie interessieren: ein weitläufiger, abgelegener und kaum besuchter Ort im offenen Land — Paläste, Moschee und Minarett einer im 12. Jahrhundert verlassenen Hauptstadt.
Wie kommt man nach Bou Saâda?
Bou Saâda liegt drei bis vier Autostunden von Algier: der zugänglichste Sahara-Vorgeschmack ab der Hauptstadt, oft erste oder letzte Station längerer Rundreisen.
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