Römisches Algerien
Djémila, Timgad und Tipasa — drei der größten römischen Stätten der Welt, verteilt über Hochland und Küste.
Römisches Algerien
Rom beherrschte Nordafrika sechs Jahrhunderte lang, und nirgends hinterließ es schönere Städte als in Algerien. Auf einem abgelegenen Hochplateau bei Sétif hat Djémila (Cuicul) fast unversehrt überdauert: gepflasterte Straßen, Tempel, ein Theater und ein Museum leuchtender Mosaiken.
Im Süden, jenseits des Aurès, ließ Kaiser Trajan Timgad als perfektes Raster anlegen — „das Pompeji Afrikas“. An der Küste stehen die Ruinen von Tipasa zwischen Wildblumen über einem türkisfarbenen Meer. Drei UNESCO-Stätten, drei verschiedene Welten der Antike.
Sehenswertes
Was sie ausmacht
Djémila
An ihr abschüssiges Gelände angepasst statt an das übliche Raster — und gerade deshalb so schön.
Timgad
Eine römische Musterkolonie für Veteranen, deren Straßen noch die Spurrillen der Wagen tragen.
Mosaiken
Algeriens Museen bewahren einige der reichsten römischen Mosaiken der Mittelmeerwelt.
Tipasa
Wo Camus spazierte — „Ruinen, unter der Sonne wieder jung“, zwischen Meer und Asphodill.
Auf einen Blick




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