Bou Saâda
Die »Stadt des Glücks« — eine Oase am Rand der Sahara, wenige Stunden von Algier, geliebt von Malern.
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Bou Saâda ist der einfachste Vorgeschmack auf den algerischen Süden: eine echte Oase, wenige Stunden von der Hauptstadt. Palmenhain, Wadi und ockerfarbene Hügel ziehen seit Generationen Reisende und Maler an, und Märkte, Handwerk und Sufi-Erbe geben ihr eine ganz eigene Stimmung.
Ein wenig Geschichte
Als historische Station an den Routen zwischen Hochplateaus und Sahara wuchs Bou Saâda als Oase der Gärten und des Wassers. In der Kolonialzeit zog ihr Licht die Orientmaler an, vor allem Nasreddine (Étienne) Dinet, der sich hier niederließ, zum Islam übertrat und hier begraben ist.
Sehenswertes
Palmenhain und Wadi mit Schlucht und saisonalem Wasserfall; die Ferrero-Mühle; das Dinet-Museum und das Grab des Malers; die Handwerksmärkte; und nicht weit entfernt die eindrucksvolle Zawiya von El Hamel, ein Zentrum sufischer Gelehrsamkeit.
Häufige Fragen
Wo liegt Bou Saâda?
In der Steppe zwischen Hochplateaus und Sahara, in der Provinz M’Sila, etwa vier Autostunden südlich von Algier. Sie ist seit jeher ein Tor zur Wüste.
Warum heißt sie »Stadt des Glücks«?
Bou Saâda bedeutet wörtlich »Ort des Glücks«: eine gastliche Station an den Wüstenrouten, deren Licht im 19. und 20. Jahrhundert auch die Orientmaler anzog.
Wer war Nasreddine Dinet?
Étienne (Nasreddine) Dinet, französischer Orientmaler, ließ sich in Bou Saâda nieder, nahm den Islam an und ist hier begraben; sein Werk machte die Stadt berühmt, ein Museum ist ihm gewidmet.
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