Ist Algerien ein gutes Winterziel?
Ein hervorragendes. Der Winter ist die einzige Jahreszeit, in der man die tiefe Sahara bereisen kann, die Römerstädte sind kühl und leer, und die Nordküste bleibt mild. Dann wirkt Algerien am wenigsten wie ein Kompromiss: warme Wüstentage, keine Menschenmassen und auf Wunsch Schnee im Atlas.
Die tiefe Sahara – Tassili n’Ajjer, Tadrart, Hoggar – ist nur etwa von November bis Februar bereisbar; außerhalb macht die Hitze sie gefährlich. Eine Winterreise ist also kein Kompromiss bei der Wüste, sondern ihre einzige Version.
Der Rest des Landes spielt mit: Timgad, Djémila und Tipasa sind unter der Julisonne anstrengend und im Dezember perfekt, oft menschenleer. Die Küste bleibt mild und grüner, und der Atlas bekommt echten Schnee – in Chréa oberhalb von Blida wird Ski gefahren, und der Djurdjura in der Kabylei wird weiß.
In zwei Winterwochen kann man vom Schnee des Atlas zu den warmen Dünen der Sahara wechseln. Der Winter ist auch Festzeit, und die Wüste ist eine reizvolle Alternative zu einem europäischen Weihnachten.
Auf einen Blick
- Sahara
- Jetzt ist Saison – November bis Februar
- Römerstätten
- Kühl, angenehm, leer
- Nordküste
- Mild, feuchter, grün
- Atlas
- Echter Schnee in der Höhe
Weitere Fragen
- Kann man in Algerien Leitungswasser trinken?
- Kann man Algerien im Ramadan besuchen?
- Braucht man Impfungen für Algerien?
- Hat Algerien gutes Internet und Mobilfunknetz?
- Wie viele Tage braucht man für Algerien?
- Lohnt sich eine Reise nach Algerien?
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